In Mexiko müssen seit 2011 die meisten elektronischen Rechnungen in dem CFDI-Format erstellt werden.

Was sind CFDI-Rechnungen?

CFDI steht für „Comprobante Fiscal Digital por Internet“ – bedeutet also ein digitales fiskalisches Dokument mittels Internet (Rechnung). Die CFDI-Rechnung muss einerseits die Signatur des Ausstellers und andererseits die Signatur eines Zertifizierungsproviders PAC „Proveedor Autorizado de Certificación“ beinhalten. Der PAC wiederum muss von der mexikanischen Bundesbehörde für Steuerangelegenheiten SAT autorisiert sein.

CFDIs gibt es in vier Arten: Rechnungen, Lastschriften, Gutschriftbelege und Frachtbriefe. Das CFDI-Attribut tipoDeComprobante kann zu diesem Zweck die folgenden Werte aufweisen:

  • “Ingreso for facture” (Rechnung) oder “nota de cargo” (Lastschrift)
  • „Egreso for nota de crédito“ (Gutschriftbeleg)
  • „Traslado for carta de porte“ (Frachtbrief)

Was bringt die neue Version 3.3 bei CFDI-Rechnungen?

Seit dem 1. Juli 2017 dürfen und ab dem 1. Dezember 2017 müssen die CFDI-Rechnungen in der neuen Version 3.3 ausgestellt werden. Diese ist die bedeutendste Formatanpassung seit 2011, welche u.a. folgende Verbesserungen in folgenden Bereichen mit sich bringt:

  • Neue Kataloge
  • Zeitzonen mit Bezug auf den Ausstellungsort
  • Übermittelte und einbehaltene Steuer gemäß der Kataloge
  • Änderungen bei den Zahlungswegen
  • Andere Währungen als Mexikanische Pesos

Auf der SAT Web-Seite finden Sie unter folgendem Link Details zu den Neuerungen:
http://www.sat.gob.mx/informacion_fiscal/factura_electronica/Paginas/Anexo_20_version3.3.aspx

Neben der zu signierendem elektronischen CFDI-Rechnung benötigt der Rechnungssteller häufig eine PDF-Visualisierung, die er seinen Kunden ebenfalls zuschickt. Diese PDF-Visualisierung ist in Mexiko –ähnlich wie das XML-Format – zu weiten Teilen fest vorgeschrieben. Neben bestimmten Rechnungsinformationen muss das PDF beispielsweise einen 2d-Barcode enthalten.

Wie man an diesen gesetzlichen Anforderungen bereits erkennen kann, ist der elektronische Rechnungsprozess stark reglementiert und durch das mehrfache Signieren verschiedener Stellen relativ komplex.

Mit SEEBURGER den komplexen CFDI-Prozess schnell und einfach umsetzen

Der CFDI-Prozess ist nur mit Hilfe von externen Providern wie einem PAC umsetzbar. Die Komplexität ist vergleichbar mit den elektronischen Rechnungsverfahren in weiteren Ländern Südamerikas oder beispielsweise denen in der Türkei oder in Portugal. Um die Umsetzung einfach zu gestalten und die Risiken zu minimieren, empfiehlt es sich, hierfür mit einem Partner zu arbeiten, der die Anforderungen in Mexiko und weiteren Ländern kennt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ein erfahrenerer Partner kann Sie bei der Einführung kompetent begleiten, kann Ihre zunehmenden internationalen E-Invoicing-Anforderungen bündeln und sorgt so für Vereinheitlichung und Standardisierung. Empfehlenswert ist auch ein Start durch Buchung eines Cloud Service.
Denn E-Invoicing-Anforderungen sind  häufig nicht nur technisch komplex, sondern verursachen auch hohe initiale Kosten im Eigenbetrieb verursachen. Dem steht ein sofort nutzbarer, vorkonfigurierter Cloud Service gegenüber, an den die Rechnungsdaten lediglich in einem klar definierten Schnittstellenformat zu übergeben sind.

SEEBURGER bietet Ihnen mit den SEEBURGER Cloud Services fürs E-Invoicing in Mexiko – und vielen anderen Ländern – einen sicheren, komfortablen, skalierbaren und hoch-performanten Einstieg bei voller Kostentransparenz. Dabei erstellen wir das CFDI in der aktuellen Version 3.3, lassen es signieren, visualisieren es für Sie und übertragen diese Rechnungen an Ihre Kunden. Diese Cloud Services sind ERP-systemunabhängig und können bei Bedarf um eine gesetzlich konforme Archivierung erweitert werden.

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