Die Fragestellung nach Eigenbetrieb oder Outsourcing betrifft immer mehr IT-Themen. Lesen Sie in diesem Blogbeitrag, warum sich Outsourcing als Weg in die Zukunft immer stärker durchsetzt – verdeutlicht am Beispiel des elektronischen Datenaustausches (EDI).

„Das kann doch nicht so schwer sein! Das machen wir schnell selbst …“ Kennen Sie solche Aussagen von sich selbst oder Ihren Kollegen? Wenn es um das Thema Outsourcing geht, neigen viele Unternehmen dazu, lieber selbst zur Tat zu schreiten, als Aufgaben auszulagern. Warum auch unnötig Geld ausgeben, wenn es doch auch ohne zusätzliche Investitionen geht? Grundsätzlich klingt diese Haltung vernünftig, doch neigen viele Entscheider mit Macherqualitäten dazu, die Leistungsfähigkeit ihrer eigenen Organisation zu überschätzen. Die Folge: Unnötig hohe Mehrkosten, die durch ein frühzeitiges Outsourcing leicht hätten vermieden werden können. In diesem Beitrag wollen wir beleuchten, an welchem Punkt Sie sich dafür entscheiden sollten, Fremdleistungen in Anspruch zu nehmen.

Outsourcing als Weg in die Zukunft

Die Make or Buy-Entscheidung betrifft Manager aller Branchen und zieht sich über den gesamten Wertschöpfungsprozess von Produkten und Dienstleistungen hinweg. Ob Kleinstbetrieb oder Großkonzern: Jedes Unternehmen war schon einmal mit der Frage konfrontiert, ob der Fremdbezug einer bestimmten Leistung durch Outsourcing von Vorteil sein könnte. Aber woran lässt sich diese Entscheidung nun festmachen?

Grundsätzlich spielt Outsourcing insbesondere dann eine Rolle, wenn klar ist, dass
Kapazitäten, Expertise oder kapitalintensive Investitionen wie beispielsweise eine geeignete Infrastruktur fehlen. In einer Zeit, in der sich die Marktanforderungen stetig verändern und die Kundenerwartungen immer höher werden, kann es sich kein Unternehmen mehr erlauben, Prozesse lediglich semiprofessionell abzuwickeln.

Insbesondere die rasante Entwicklung neuer Technologien und Innovationen, einhergehend mit einem dramatischen Anstieg an Datenvolumina und dem Aufkommen von Big Data, überfordert viele Unternehmen, die eine infrastrukturelle Anpassung auf die Schnelle nicht umsetzen können. Zum einen fehlen häufig die monetären und personellen Ressourcen, und zum anderen wird das mangelnde Fachwissen der Beteiligten schnell zu einem schier unüberwindbaren Hindernis. Nicht umsonst ist der Wissenstransfer in IT-Fachdisziplinen oftmals nur mit einer intensiven mehrjährigen Ausbildung oder langjähriger Erfahrung zu bewerkstelligen, und fehlt diese Expertise, drohen enorme Wettbewerbsnachteile durch veraltete Technologien oder kostenintensive Prozesse.

Doch was bedeutet das nun für betroffene Betriebe? Die Resignation vor dem digitalen Zeitalter und damit die Kapitulation durch Geschäftsaufgabe? Gute Unternehmer und Entscheider werden an dieser Stelle lösungsorientiert handeln und über alternative Möglichkeiten nachdenken.

Digitale Revolution – Chance oder Wachstumsbremse?

Insbesondere etablierte Unternehmen, die jahrzehntelang problemlos funktionierten, haben häufig zu spät die Notwendigkeit erkannt, dem digitalen Wandel zu folgen und frühzeitig Geld in die Hand zu nehmen, um auf dem aktuellsten Stand zu bleiben. Wenig verwunderlich, hätte doch noch vor wenigen Jahren kaum jemand mit der digitalen Revolution gerechnet, die unser aller (Arbeits-)Leben innerhalb kürzester Zeit buchstäblich auf den Kopf gestellt hat.

Im Gegenzug dazu gibt es allerdings auch viele andere Unternehmen, die erst durch die Verbreitung des Internets ihre Relevanz erhielten und deren Gründungsmotivation aus der Digitalisierung entstand. Diese zunächst kleinen Betriebe haben die digitalen Veränderungen mitverfolgt und waren durch ihre Flexibilität in der Lage, mit den kontinuierlichen Neuerungen mitzuwachsen. Auf diese Weise konnten sie Pionierarbeit leisten und über einen verhältnismäßig kurzen Zeitraum Spezialisten ausbilden und eine umfassende Expertise aufbauen.

Mit Profiwissen fit für die Zukunft

Warum also nicht von dem Wissen dieser Pioniere des digitalen Zeitalters profitieren und aus einer scheinbar ausweglosen Situation eine Win-Win-Situation machen? Win-Win, weil das betroffene Unternehmen durch Outsourcing eine Sorge los ist. Und Win-Win, weil das dienstleistende Unternehmen einen Kunden mehr hat. Der eine spart Kosten, der andere verdient Geld, und jeder tut das, was er am besten kann: nämlich seinem Kerngeschäft nachgehen.

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Ein weiterer Vorteil des Outsourcings zeigt sich beim Blick in die Zukunft: Es ist anzunehmen, dass der technologische Fortschritt mit der gleichen Geschwindigkeit weitergehen wird wie in den vergangenen Jahren. Denken Sie nur an Themen wie den 3D-Druck, die vollautomatisierte Produktion durch den Einsatz von Robotern, die Revolution der Verkehrsinfrastruktur durch selbstfahrende Autos oder Virtual Reality – das alles sind nur einige Beispiele, die zeigen, wie viele Potenziale es noch auszuschöpfen gibt und wie rasant die technische Entwicklung voranschreiten wird.

Wenn Sie selbst diese Schnelligkeit und Flexibilität nicht gewährleisten können, stehen Sie innerhalb kürzester Zeit wieder vor völlig veränderten Marktbedingungen und arbeiten mit einer Infrastruktur, die zwar heute noch topmodern, aber in wenigen Jahren bereits völlig veraltet ist. Die Konsequenzen für Sie als Unternehmer sind klar: Datenschutzprobleme, verzögerte Prozesse und Vertrauensverluste sorgen für immense Wettbewerbsnachteile.

Wenn Sie allerdings von Vornherein den richtigen Partner konsultieren, der neueste Technologien stets weiterverfolgt und alle damit einhergehenden Veränderungen wie beispielsweise die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen überwacht, können Sie ganz unbesorgt Ihren Betrieb vorantreiben.

Daher der Rat: Vermeiden Sie unnötige Risiken, indem Sie insbesondere im digitalen Bereich rechtzeitig auf Experten zurückgreifen und Spezialisten konsultieren, die den technologischen Wandel für Sie und mit Ihnen gestalten.

EDI in der Cloud: Sicherer und einfacher Datenaustausch ist kein Traum

Viele Entscheider scheuen vor den Investitionen, die grundlegende Veränderungen oder Anpassungen zwangsläufig nach sich ziehen, zurück. Doch ist diese Haltung wirklich zielführend? Jedes zukunftsorientierte Unternehmen weiß, dass sich die Scheu vor Investitionen rächen kann, denn nicht selten sind die daraus resultierenden Wettbewerbsnachteile deutlich kostenintensiver, als wenn frühzeitig investiert worden wäre. Die gute Nachricht: Die Summen, die in das Outsourcing von IT-Leistungen fließen, sind in vielen Bereichen längst nicht so hoch wie oftmals befürchtet. Durch verlässlich kalkulierbare Service-Kosten sind sie sogar oftmals günstiger als vergleichbare Inhouse-Lösungen.

Nehmen wir einmal das Beispiel der Cloud Services: Dropbox, Google Drive, Apple iCloud oder Microsoft OneDrive sind mittlerweile in aller Munde und werden im privaten Umfeld ganz selbstverständlich genutzt. Gerade die jüngere Generation vertraut auf diese Dienste und sucht nach vergleichbaren Möglichkeiten im professionellen Umfeld. Auch viele Unternehmen wissen die Vorteile dieser bis vor wenigen Jahren noch völlig undenkbaren Vernetzung zu schätzen: Kritische Prozesse werden vereinfacht und stark beschleunigt, neue Kommunikationswege werden geschaffen und Grenzen werden überwunden.

Vielleicht ist es Ihnen schon bekannt, dass es auch im B2B-Bereich Cloud-Lösungen gibt, die nach dem gleichen Prinzip arbeiten und den Datentransfer zwischen Unternehmen zu einem sicheren und problemlosen Unterfangen machen. Neue Geschäftspartner werden mühelos integriert, das Management des Datenflusses wird durch verlässliche Full-Service-Dienstleister betreut und eine moderne Infrastruktur sichert den Datenverkehr auf höchstem Niveau. Für zukunftsorientierte Unternehmen bedeutet das nicht nur, dass sie bei voller Transparenz deutlich flexibler agieren können, sondern auch, dass sie sich sicher sein dürfen, dass den derzeitigen rechtlichen Anforderungen jederzeit Rechnung getragen wird.