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iPaaS und Business Continuity Management

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iPaaS and Business Continuity ManagementBusiness Continuity Management erhöht die ständige Verfügbarkeit von Systemen sowie die Unabhängigkeit von Störungen. In diesem Teil unserer Blogserie erfahren Sie, wie Sie mit einer iPaaS-Lösung Ihre Business Continuity gewährleisten und dabei auch noch Ihre Geschäftsprozesse effizienter gestalten können.

In Teil I unserer Blogserie haben wir den Ansatz der hybriden Integrationsplattform (HIP) hergeleitet und dargelegt, wie eine iPaaS-Lösung Ihre Cloud-Strategie sinnvoll ergänzen kann. In diesem Blog verraten wir den ersten Grund, warum Sie iPaaS ins Zentrum Ihrer Cloud Strategie stellen sollten:

Business Continuity wird gewährleistet

Der Schutz vor Schäden in Folge des Ausfalls von Systemen – beispielsweise wegen eines Security-Vorfalls – wird in den Unternehmen auch heute noch häufig stiefmütterlich behandelt. Nicht selten beschränkt sich diese Aufgabe auf einen täglichen Backup. Kommt es dann zum Ernstfall, ist die Ratlosigkeit groß.

Dabei muss es nicht einmal ein Katastrophenfall sein; ein verhältnismäßig kleines Ereignis reicht bereits aus, um die Betriebsabläufe empfindlich zu stören. Als Beispiel könnte eine nach dem Update falsch konfigurierte Firewall dienen, die stundenlang sämtliche externe Kommunikation lahmlegt, weil die Fehlerursache zunächst unentdeckt bleibt.

Ein anderer Punkt, den man berücksichtigen sollte: Wird der physische Zugang zum Unternehmen etwa aufgrund eines Feuer-, Wasser- oder Sturmschadens – oder ganz aktuell wegen Covid-19 – eingeschränkt, ist man bei On-Premises-Systemen auf die Möglichkeit von Remote-Zugängen angewiesen. Diese sind dann jedoch zumeist nicht ausreichend vorhanden.

Die iPaaS-Technologie – eine wichtige Komponente vieler HIP-Ansätze – schafft hier Abhilfe. Dadurch kann der IT-Teil im Unternehmen, der für kostspielige Störungen anfällig ist, in die Public Cloud verschoben werden. Um die Integrationen mit den On-Premises verbliebenen Teilen kümmert sich dann die iPaaS-Lösung.

Störungsanfällige und kritische Anwendungen und Prozesse werden so vom On-Premises Betrieb unabhängiger. Die Daten werden extern vorgehalten, gesichert und sind jederzeit zugriffbereit. Außenstehendes Fachpersonal übernimmt die Verantwortung für einen reibungslosen 24/7 Betrieb.

Zudem profitieren die Unternehmen auch in punkto Sicherheit: Denn Cloud-Anbieter können auf diesem Gebiet meist deutlich mehr bieten, als ein Unternehmen in Eigenregie typischerweise zu leisten vermag.

Business continuity is ensured

iPaaS vs. Enterprise Service Bus (ESB)

Mit Blick auf die Business Continuity wird auch schnell klar, dass nicht alle im HIP-Rahmen verfügbaren Bausteine für alle Zwecke gleichermaßen geeignet sind. Das lässt sich durch den Vergleich von iPaaS- und ESB-Ansätzen veranschaulichen.

Da die Prozesse in einer iPaaS-Lösung meist stärker standardisiert sind, wird das oft als Nachteil gegenüber traditionellen, lokal betriebenen ESB-Technologien gesehen. Sind Unternehmensprozesse stark individualisiert, ist diese Sicht zweifelsohne korrekt.

Wenn andererseits eine Technologie mit höherem Standardisierungsrahmen gewählt wird, kann sie helfen, langjährig gewachsene Prozesskomplexität zu verringern, die nicht selten auch veraltete Lösungen beinhaltet. Das Gesamtsystem wird dadurch nicht nur schneller, sondern auch zuverlässiger.

Es ist dann ein wenig so, als entrümple man nach vielen Jahren die Kellerwerkstatt, um mehr Platz, Übersicht und Bewegungsfreiheit zu schaffen. Ein iPaaS-Ansatz erleichtert zudem die Steuerung und Überwachung von Prozessen – gerade weil sie standardisierter sind.

Auslagerung: effizientere Prozesse durch IT-Neuorganisation

iPaaS-Lösungen sowie Verfahren und Technologien in deren Umfeld bieten aber noch mehr. Nicht alle Daten und Systeme im Unternehmen sind für die Aufrechterhaltung des Betriebs gleich wichtig. Der rasante Anstieg der Daten durch die Digitalisierung verstärkt diesen Trend noch.

Deswegen bietet das Projekt zur Sicherstellung der Business Continuity auch gleich eine gute Gelegenheit, die Prozesse im Unternehmen generell zu verschlanken. Daten und Anwendungen können dann innerhalb der Legacy-IT identifiziert, priorisiert und für die Cloud-Migration vorbereitet werden.

Dies mag sich zunächst nach mehr Aufwand anhören, aber am Ende stellt man oft fest, dass im Ernstfall nur verhältnismäßig wenige Anwendungen, Prozesse und Datenbanken kritisch sind. Dadurch lässt sich der Arbeitsaufwand deutlich reduzieren und zugleich ein strategisch sinnvoller Migrationspfad bestimmen.

Demzufolge sollten die anfälligsten und wichtigsten Prozesse zuerst in der Cloud gesichert werden, während andere bei Bedarf später folgen können. So könnten beispielsweise Rechnungen und andere Daten von Lieferanten bei Bedarf vermutlich erneut angefordert werden, nicht aber Kundenbestellungen im Online-Shop.

Hochsicherer Betrieb durch SEEBURGER

SEEBURGER übernimmt für Sie alle Aufgaben, die zum sicheren und höchstverfügbaren Betrieb der Integrationsplattform erforderlich sind.

Die Sicherheitsfunktionen der SEEBURGER BIS-Plattform und der zertifizierte SEEBURGER Betrieb garantieren jederzeit die Vertraulichkeit und Integrität Ihrer Daten, Prozesse und Kommunikation, sodass Ihre Business Continuity jederzeit gewährleistet ist.

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Über den Autor:

Uwe Heber - Vice President Operation, Cloud & Managed Services, SEEBURGER AG.
Vice President Operation, Cloud & Managed Services, SEEBURGER AG. Uwe Heber arbeitet seit dem Jahr 2000 für die SEEBURGER AG. Seit 2006 als Leiter des Bereiches Managed Services und seit 2012 verantwortet er den operativen Cloud & Managed Services Betrieb der SEEBURGER AG. Seine Schwerpunkte sind Cloud Betriebsprozesse, Service Architektur, Zertifizierungen und Audits sowie Produktmanagement. Uwe Heber ist Diplom-Kaufmann (FH). Vor seiner Tätigkeit im Bereich SEEBURGER Cloud war er als Projektleiter im SEEBURGER Consulting sowie als Teamleiter im SEEBURGER Support tätig.

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